Tee: Mehr als nur Beutelware

Antonia Paul Harry Soremski

Besonders wenn es draußen kälter wird, man sich mit der Wolldecke aufs Sofa kuschelt oder die Grippewelle  zugeschlagen hat, kommt er zum Einsatz: Tee. In den verschiedensten Sorten und Aromen wird er angeboten. Neben den Klassikern wie Pfefferminz-, Salbei- und Früchtetee kann man mittlerweile auch „Käsekuchen“, „Zuckerwatte“ und andere Geschmacksrichtungen im Supermarktregal finden. Dann nur noch Wasser kochen, Beutel in die Tasse hängen, ziehen lassen und losschlürfen. Kann man machen – aber es geht auch exklusiver. In loser Form kann er in Teehäusern in den unterschiedlichsten Aromen und Zusammenstellungen gekauft werden.  Teefilter für die einzelne Tasse oder gleich eine ganze Kanne helfen dabei, den losen Tee in Zaum zu halten.  Im Trend liegen dabei vor allem grüne Tees. „Der klassische Grüntee ist bei Teetrinkern dank seiner vitalisierenden Wirkung und leichten Bekömmlichkeit sehr beliebt. Spritzige Grünteemischungen wie „Ingwer-Grapefruit“ schmecken dazu noch frisch und können sogar stimmungsaufhellend wirken“, erklärt Klaus Frawley von TeeGschwendner.

 

Der Trend zum Grünen spiegele sich auch in der wachsenden Beliebtheit von Kräutertees wider: „Tees aus hochwertigen, handverarbeiteten Kräutern wie Melisse und Minze sind natürliche Kraftspender und sorgen für ein gutes Gefühl.“ Im Handel sind Tees in der Regel in getrockneter Form erhältlich. In angesagten Cafés und Bars landen mittlerweile jedoch auch ganz frische Produkte wie Minze oder Orangen im heißen Wasser. Abgeschaut von Traditionen aus fernen Gefilden wie dem Minztee-Land Marokko, wo es üblich ist, frische Minzblätter mit heißem Wasser aufzugießen und zu jeder Mahlzeit zu trinken, mausert sich Tee hierzulande vom praktischen Aufwärmer zum In-Getränk. Denn die Frischware im schicken Teeglas schmeckt nicht nur sehr intensiv, sondern sieht auch noch gut aus.