Angekommen. Aufgenommen?

Der Obelisk von documenta-Künstler Olu Oguibe ist nach seiner Zwischenstation auf dem Kasseler Bauhof in die Innenstadt zurückgekehrt. In der Treppenstraße hat er seinen neuen Standort gefunden. Und der findet eine höhere Akzeptanz. Von Himmelsstürmer am Kulturbahnhof bis hin zum Penone-Baum in der Karlsaue, über Beuys-Bäume, Schüttes „Die Fremden“, Erdkilometer und Haus-Rucker-Rahmen liegt er nun auf der attraktiven documenta-Achse durch die Stadt. Die Inschrift „Ich bin ein Fremdling und ihr habt mich beherbergt“, aufgebracht in vier Sprachen, ist nach hitziger Diskussion nun auch zur eigenen Statusmeldung des 16,20 Meter hohen Monuments geworden.