Fieldfare Dry Gin: Wacholderschnaps mit Zutaten aus der Heimat

Ihre Destillerie liegt etwas versteckt in Liebenau-Ostheim (nähe Hofgeismar), aber ihr Gin ist deutschlandweit gefragt. In der alten Schmiede, die Kai Seidenhefter und Tobias Radler im Sommer letzten Jahres renoviert haben, destillieren die beiden den begehrten Fieldfare Dry Gin. „Angefangen hat alles aber im Jahr 2015 auf einer Terrasse und in einer Gartenlaube“, berichtet Seidenhefter. Joachim Kalitzke (hat sich vor kurzem aus dem operativen Geschäft zurückgezogen) und Kai Seidenhefter hatten sich schon länger Gedanken darüber gemacht, einen Gin mit Zutaten aus der Heimat zu kreieren. Da die beiden schon etwas Erfahrung im Destillieren hatten, legten sie los. „Die Idee für …

Der Gintleman liebt den Wacholder

Dieser Moment, wenn du einen Earl Grey-Teebeutel in einem Glas mit Gin versenkst. Und es ist völlig okay. Und weder Uhrzeit noch den vorangegangenen Getränken geschuldet. Bei einer Gin-Verkostung kann das passieren. Es gilt, die feine Note des „Triple Peak Gin”, der aus einer Bremer Brennerei stammt, zu unterstreichen. Andere harmonieren mit Orangenzesten oder Ingwer ganz vorzüglich. Es ist nicht lange her, da war es verpönt, mehr als Tonic, Eis und vielleicht ein wenig Zitrone beizugeben. Ein Barkeeper, der sich getraut hätte dem Gast eine Gurkenscheibe (wie im „Hendricks”-Signature Drink) ins Glas zu mogeln, wäre wüsten Beschimpfungen – zumindest aber …