Dr. Sabine Schormann ist neue documenta-Generaldirektorin

„Ich verstehe meine Rolle als ‚Ermöglicherin‘, das heißt, ich möchte der Kunst mit der documenta weiterhin größtmögliche Entfaltung und öffentliche Wahrnehmung zusichern, ohne dabei selbst künstlerisch einzugreifen“, sagt Dr. Sabine Schormann, die neue Geschäftsführerin der documenta und Museum Fridericianum gGmbH. Sie wird als Nachfolgerin von Annette Kulenkampf ihr Amt im September antreten,in der Zwischenzeit führt Wolfgang Orth-Mayr als Interimslösung die Geschäfte. Schormann hatte die vergangenen 18 Jahre in der Doppelfunktion als Stiftungsdirektorin der Niedersächsischen Sparkassenstiftung und der VGH-Stiftung in Hannover gewirkt. Zuvor etablierte Sabine Schormann den bundesweiten Tag des offenen Denkmals für die Deutsche Stiftung Denkmalschutz. Von 1996 bis 2000 …

Lichtband am Friedrichsplatz erklärt Beuys-Kunstwerk

Es gibt kein anderes Kunstwerk, das die Stadt Kassel in ihrer documenta-Geschichte so nachhaltig veränderte: Die „7000 Eichen“, mit denen Joseph Beuys – ausgehend vom Friedrichsplatz – die Stadt „verwaldete“. Genau dort findet sich nun ein wunderbar gestaltetes Lichtband samt Videobeitrag, das die Geschichte des Kunstwerks den Passanten erklärt. Auf Initiative der Stiftung 7000 Eichen wurde die Installation zur documenta eröffnet und soll noch viele Jahre an der rückwärtigen Fassade der „Alex Brasserie“ zu sehen sein.

Dépanneur: Café, Bar und Bistro im Besucherzentrum der documenta

Sie brachte mit „Stulle & Gut“ frischen Wind in die Kasseler Catering-Szene, er zog von Nordhessen aus durch die Welt und kochte zuletzt im „Le Chateaubriand“ in Paris: Gemeinsam gehen Susanne Wegerich (31) und Pelle Kossmann (25) mit dem Pop-Up Café, Bar und Bistro „Dépanneur“ im Presse- und Besucherzentrum der documenta im ehemaligen „Leder Meid“ am Friedrichsplatz an den Start. „Depannéur steht in Kanada für eine Art Kiosk. „Das Angebot versteht sich als kulinarische Erweiterung des documenta-Konzepts und schlägt eine Brücke zwischen Kassel und Athen: Kaffee und Griechischer Bergtee, Ahle Worscht und Lamm, Korn und Raki. Neben handgebrühtem Kaffee, Erfrischungen, Stullen und Snacks gibt es täglich Kuchen, ein Mittagsangebot mit Sandwiches …

dot on art: Punkte-Kunst für Kassel-Fans

Punkt, Punkt, Komma, Strich – wer kennt die Anleitung wohl nicht, an deren Ende das perfekte Mondgesicht steht? Wieviel Punkte braucht man aber wohl für den Herkules, wie viele für den Himmelsstürmer? Denn in Sachen Kunst kann Kassel in diesem Jahr besonders mit documenta und Herkules-Jubiläum punkten. Das sahen auch die Kreativen des Kasseler Moon Toon Studios (Friedrich-Ebert-Straße) sowie die Inhaber des feinen Geschäfts „Glücksgriff“ (Treppenstraße) so – und wandten sich an den Anbieter von „dot on art“. Gemeinsam tüftelte man an einer Vorlage für drei Motive der Klebepunkte-Bastelbögen. Und kann sie nun stolz präsentieren: Für 14,90 Euro hat man einen stabilen, weiß-grauen Papierbogen mit Punkteraster, …

Spuren der Kunst: documenta-Werke in Kassel

Jedes Mal erwartungsvolle Spannung: Wird die documenta auch nach Ende der 100 Tage eine Spur in der Stadt hinterlassen? Werden bestimmte Kunstwerke im Außenraum so sehr begeistern, dass sie für immer hier erhalten bleiben? In der jüngeren Vergangenheit schafften das der Penone-Baum in der Karlsaue sowie der Himmelsstürmer – der nach dem documenta-Gastspiel auf dem Friedrichsplatz seine endgültige Heimat vor dem Kulturbahnhof fand. Neben diesen beiden gibt es eine ganze Reihe von Kunstwerken, die zum Kasseler Stadtbild dazugehören, manche unübersehbar wie die Laser-Skulptur, andere nur mit Kennerblick zu finden wie der Erdkilometer. Sechzehn dieser bedeutenden Kunstwerke aus 13 vergangenen Ausstellungen prägen bis heute als sichtbare Spuren der documenta-Geschichte …