Dr. Sabine Schormann ist neue documenta-Generaldirektorin

Harry Soremski

„Ich verstehe meine Rolle als ‚Ermöglicherin‘, das heißt, ich möchte der Kunst mit der documenta weiterhin größtmögliche Entfaltung und öffentliche Wahrnehmung zusichern, ohne dabei selbst künstlerisch einzugreifen“, sagt Dr. Sabine Schormann, die neue Geschäftsführerin der documenta und Museum Fridericianum gGmbH. Sie wird als Nachfolgerin von Annette Kulenkampf ihr Amt im September antreten,in der Zwischenzeit führt Wolfgang Orth-Mayr als Interimslösung die Geschäfte. Schormann hatte die vergangenen 18 Jahre in der Doppelfunktion als Stiftungsdirektorin der Niedersächsischen Sparkassenstiftung und der VGH-Stiftung in Hannover gewirkt. Zuvor etablierte Sabine Schormann den bundesweiten Tag des offenen Denkmals für die Deutsche Stiftung Denkmalschutz. Von 1996 bis 2000 hatte sie die Ausstellungsleitung für „Planet of Visions“ und „Das 21. Jahrhundert“ im Themenpark der Weltausstellung EXPO 2000 in Hannover inne. Eine der ersten Aufgaben Sabine Schormanns wird es sein, die Suche einer künstlerischen Leitung für die documenta 15 (2022) und für die Kunsthalle Fridericianum zu initiieren und zu begleiten.